Dienstag, 12. Dezember 2017
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Spanferkelessen

Am 5. November fand das traditionelle Spanferkelessen der Löschgruppe Bardüttingdorf statt. Eingeladen waren natürlich alle Aktiven und Passiven Mitglieder sowie die Kameraden der Ehrenabteilung der Löschgruppe Bardüttingdorf. Als Essen gab es wie der Name der Veranstaltung schon sagt ein Spanferkel mit allerlei Beilagen. Nach der ausgiebigen Mahlzeit gab es dann noch eine Bildervorführung über das diesjährige Stadtfeuerwehrfest in Bardüttingdorf. Im Anschluß daran ließen wir den Abend dann gemütlich Ausklingen….

 


 

Feuerwehrgrundausbildung erfolgreich absolviert

24 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Enger und Spenge absolvierten in den letzten vier Wochen den ersten Teil der Feuerwehrgrundausbildung. Die absolvierten sogenannten Module 1 und 2 bestanden aus einem theoretischen Teil jeweils Dienstags und Donnerstags und einer praktischen Ausbildung im Löschangriff am Samstag. In der theoretischen Ausbildung wurden u.a. die Themen Gesetzeskunde, Fahrzeug- und Gerätekunde, Brennen und Löschen und Unfallverhütung gelehrt. Zum Abschluss des Lehrganges fand eine schriftliche und eine praktische Prüfung statt, die alle Teilnehmer erfolgreich bestanden.

Die Grundausbildung für Feuerwehrleute besteht aus insgesamt vier Modulen, in denen die Einsatzkräfte das Einmaleins der Feuerwehrfrau/des Feuerwehrmannes erlernen. Hinzu kommt ein Erste Hilfe Lehrgang. Über hundert Stunden Ausbildung stehen insgesamt auf dem Stundenplan. Als Ausbilder fungieren erfahrene Führungskräfte der Feuerwehren Enger und Spenge. Weiterführende Lehrgänge auf Kreis- bzw. Landesebene schließen sich an die Grundausbildung an.

  Feuerwehrgrundausbildung   Feuerwehrgrundausbildung   Feuerwehrgrundausbildung  

 


 

Feuerwehr Spenge übt mit Technischem Hilfswerk (THW) aus Bünde

Auf einer Arbeitstagung beider Institutionen wurde vor einiger Zeit beschlossen, eine gemeinsame Übung durchzuführen. Nun war es soweit. Die Bau- und Sied-lungsgenossenschaft Bünde hat der Feuerwehr Spenge zwei abbruchreife Häuser am Mühlenweg zu Übungszwecken zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht ein realitätsnahes Üben. Bei der Übung waren die Planer davon ausgegangen, dass bei Abbrucharbeiten Wände eingestürzt waren und Bauarbeiter verschüttet wurden. Während der Löschzug Spenge mit schwerem Gerät eine Person rettete (auf eine Puppe waren gut 250 Kilogramm schwere Öfen gelegt worden) und den Raum provisorisch abstützte, begann das THW mit dem großflächigen Ausleuchten des Gebäudes und dem Abstützen des Gebäudes. Auch ein Löschangriff wurde in dem vernebelten Gebäude vom Löschzug Lenzinghausen durchgeführt. Zum Abschluss der dreistündigen Übung wurde in einer gemeinsamen Aktion eine „gerettete Person“ über eine Seilbahn mittels Schleifkorbtrage aus dem Dachgeschoss abgeseilt.

Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft übernahm die Verpflegung der gut 40 Einsatzkräfte. Die Fotos geben einen Einblick in das Übungsgeschehen.

  Übung mit dem THW   Übung mit dem THW   Übung mit dem THW   Übung mit dem THW  

 


 

Ehrung für StBI Norbert Ewering

StBI Norbert Ewering wurde aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Wehrführer der Stadt Spenge mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerverbandes NRW der Sonderstufe in Silber ausgezeichnet. Seit 1988 führt StBI Ewering die Geschicke der Spenger Feuerwehr. In seiner Amtszeit wurde nahezu der gesamte Fahrzeugbestand erneuert, sämtliche Gerätehäuser baulich erweitert, die Ausbildung der Feuerwehr erheblich intensiviert und die Ausrüstung nachhaltig verbessert. Aufgrund seiner bescheidenen und menschlichen Art ist er als Wehrführer in der Feuerwehr Spenge unumstritten. Darüber hinaus hat er sich auf Kreisebene in zahlreichen Arbeitsgruppen und der Kreisausbildung engagiert. Die Ehrung wurde durch den stellv. Bezirksbrandmeister Dieter Wilkening am 18.10.2005 in Spenge vorgenommen.

Ehrung Norbert Ewering

 


 

Rettung vor dem plötzlichen Herztod

Feuerwehr Spenge erhält zwei automatische externe Defibrillatoren (AED)

Jährlich sterben in Deutschland 130.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Im Bundesdurchschnitt erreicht der organisierte Rettungsdienst die Patienten in etwa 9 Minuten. Doch jede Minute zählt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod! Je früher das flimmernde Herz durch Stromstöße wieder in den richtigen Rhythmus gebracht wird, umso größer sind die Überlebenschancen. Der Automatische Externe Defibrillator (AED) ist ein medizinisches Gerät, mit dem das Herz bei einem Infarkt wieder in den richtigen, lebensrettenden Rhythmus gebracht werden kann - selbst von medizinischen Laien. Bei einer akuten Herzerkrankung kann es vorkommen, dass das Herz anstelle der normalen geordneten Pumparbeit nur noch rasend schnell und unkoordiniert arbeitet; das Blut zirkuliert nicht mehr, weil das Herz " flimmert". Dieses Kammerflimmern ist die häufigste Ursache für einen Kreislaufstillstand. Die schnellstmögliche Wiederbelebung erfolgt durch einen oder mehrere gezielte Stromstöße, der so genannten Defibrillation. Das "elektrische Chaos" im flimmernden Herz wird hierdurch schlagartig beendet und die elektrische Herzautomatik setzt wieder ein und sorgt für die normale Pumpaktivität.

Bislang konnte ein Kammerflimmern nur von einem erfahrenen Arzt mit einem EKG-Gerät festgestellt werden. Inzwischen gibt es die AED-Geräte, mit denen man eine automatische externe Defibrillation durchführen kann. Auch Laien können dieses Gerät bedienen und damit Leben retten. Dies war für die Spenger Feuerwehr der Anlass, bei den Löschzügen Spenge und Lenzinghausen zwei AED-Geräte anzuschaffen und entsprechendes Personal fortzubilden.

Die AED`s sollen zukünftig durch die Feuerwehr in all den Fällen zum Einsatz gebracht werden, in denen der jeweilige Rettungsdienst und Notarzt nicht sofort zur Verfügung stehen. Dies gilt sowohl bei Einsätzen (Erstversorgung von Verletzten/Erkrankten durch die Feuerwehr, wenn noch kein RTW eingetroffen ist) als auch der Sicherheit der eigenen Feuerwehrleute vor einem plötzlichen Herztod. Gerade bei Atemschutzübungen sind in der Vergangenheit bundesweit einige Zwischenfälle bekannt geworden.

Die Anschaffung von zwei AED`s war nur durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Herford möglich. Die Feuerwehr bedankt sich an dieser Stelle nochmals für die großzügige Spende.

Mittelfristiges Ziel in Deutschland muss es sein, die Vorhaltung der Geräte in öffentlichen Gebäuden weiter auszubauen. Andere Länder wie die USA sind hier wesentlich weiter. Aber auch insbesondere in Süddeutschland werden die Geräte in Freibädern, Rathäusern, Sporthallen und sonstigen Gebäuden und Plätzen vorgehalten. Im Kreis Herford dagegen verfügt zur Zeit lediglich die Gemeinde Hiddenhausen über zwei Geräte.

Unsere Fotos zeigen die Übergabe der Geräte.

  Feuerwehr erhält AED   Feuerwehr erhält AED   Feuerwehr erhält AED  

 


 

Feuerwehr und Rettungsdienst präsentieren sich auf dem Stadtfest 2005

Feuerwehr und Rettungsdienst stellten sich auf dem Stadtfest der Bevölkerung vor. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die Arbeitsweise beider Einrichtungen. Zahlreiche Fragen rund um den Feuerschutz, der Hilfeleistung und den Rettungsdienst konnten von den anwesenden Rettungsassistenten der Spenger Rettungswache und den Feuerwehrleuten beantwortet werden. Neben dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr konnten zwei Rettungswagen in Augenschein genommen werden.

  Stadtfest   Stadtfest   Stadtfest   Stadtfest  

 


 

Der Löschzug Lenzinghausen fährt jetzt eine leitende Notärztin des Kreises Herford!

Seit Anfang September 2005 wird eine leitendende Notärztin (LNA) im Kreises Herford von Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Spenge, Löschzug Lenzinghausen, gefahren. Der Kreis Herford verfügt zur Zeit über zwei ständig einsatzbereite Notärzte mit Notarzteinsatzfahrzeugen am Lukas-Krankenhaus Bünde und am Klinikum Herford. Diese beiden Ärzte sind direkt in die Rettungsdienstversorgung des Kreises integriert. Bei größeren Unfällen mit mehreren Verletzten wird darüber hinaus ein leitender Notarzt alarmiert. Dieser leitende Notarzt hat die Aufgabe, die Versorgung der Verletzten vor Ort zu organisieren und zu strukturieren, eine Sichtung der Verletzten vorzunehmen und den Kontakt zur Einsatzleitung zu halten. Da diese Ärzte auch an ihrem Wohnort in Rufbereitschaft sind, muss im Einsatzfall der Transport zum Unfallort sichergestellt sein. Dieser Transport wird je nach Wohnort des Arztes unterschiedlich durchgeführt. Bei Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften übernehmen diese regelmäßig die Aufgabe. Nachdem nunmehr Frau Dr. Kerstin Hönemann als leitende Notärztin ausgebildet ist und an der Stadtgrenze nach Jöllenbeck wohnt, hat die Freiwillige Feuerwehr Spenge den Transport zur Einsatzstelle übernommen. Insgesamt neun Kameraden des Löschzugs Lenzinghausen haben sich bereit erklärt, die Ärztin während ihrer Rufbereitschaft abzuholen und zum Unfallort im Kreisgebiet Herford zu fahren. Der Transport erfolgt mit dem Mannschaftstransportfahrzeug des Löschzugs Lenzinghausen, das für diese Zwecke zusätzlich ausgestattet ist. Während der Bereitschaftstage ist jeweils ein Fahrer eingeteilt, der im Einsatzfall mit der Ärztin alarmiert wird.

Fahrdienst LNA

 


 

Zusammenarbeit intensivieren

Gemeinsame Arbeitstagung von TWH Bünde und Feuerwehr Spenge

Zu einer ersten gemeinsamen Arbeitstagung trafen sich jetzt die Führungskräfte der Feuerwehr Spenge und des THW Bünde. Ziel war es, über Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit zu beraten. Neben einem Vortrag über Aufbau, Struktur und Einsatzmöglichkeiten des THW konnten die Spenger Wehrleute auch die Fahrzeuge und Geräte des THW in Augenschein nehmen. Im Laufe des Jahres soll nun ein Besuch des THW Bünde in Spenge erfolgen, um eine intensivere Zusammenarbeit voranzutreiben.

  Besuch beim THW   Besuch beim THW  

 


 

Feuerwehr Spenge liefert Strom für Filmaufnahmen

Vier Tage im Dauereinsatz

Vier Tage lang wurde jetzt für den Film „Franziska Spiegel“ von dem Spenger Kulturpreisträger Florian Anders an verschiedenen Stellen gedreht. Damit verfilmt der 24-jährige Filmemacher ein Stück Spenger Geschichte aus der NS-Zeit. 1944 holten zwei SS-Männer Franziska Spiegel aus ihrem Kotten, trieben sie auf Feldwegen vor sich her und erschossen sie. Für die Hauptrolle der Franziska Spiegel konnte der Filmstar Sonja Kirchberger („Die Venusfalle“) gewonnen werden. Die gesamte Crew einschließlich Sonja Kirchberger arbeitet ohne Gage. Unterstützt wurden die Filmaufnahmen durch Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Spenge, die auch einen Film über Erstellung des Filmes (making of) drehen. Im Rahmen der Filmarbeiten wurde die Spenger Feuerwehr seitens der Stadt Spenge gebeten, den Strom für die Außenaufnahmen zu liefern. Außerdem sollten Teile der Beleuchtung sichergestellt werden. So wurde von der Spenger Feuerwehr an vier Tagen zeitweise 17.500 Watt Strom geliefert, Kabeltrommeln ausgerollt, Lichtmaste ausgefahren, Stative und Scheinwerfer aufgebaut. Auch ein Flutlichtfahrzeug der Kreisfeuerwehrzentrale kam zum Einsatz. Für die anwesenden Feuerwehrleute waren die Filmaufnahmen sehr beeindruckend. Sie werden ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

  Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen  
                     
  Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen   Filmaufnhamen  

 


 

 

Neuer Einsatzleitwagen (ELW) für die Feuerwehr Spenge

Seit 02.02.2005 ist die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Spenge Besitzer eines neuen Einsatzleitwagens. Nach Abnahme des Fahrzeuges und entsprechender Schulung im Herstellerwerk (Firma Binz in Ilmenau/Thüringen) konnte eine Delegation der Spenger Feuerwehr die Fahrzeugschlüssel des VW-Transporters in Empfang nehmen. Das Fahrzeug ersetzt ein 20 Jahre altes Fahrzeug.

 

  ELW 1 Spenge   ELW 1 Spenge   ELW 1 Spenge   ELW 1 Spenge   ELW 1 Spenge  

 


 

Brandbekämpfungstraining unter realistischen Bedingungen

Die Atemschutzgeräteträger der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Spenge trainieren im Brandübungshaus des Kreises Lippe quasi im „Echteinsatz“ typische Brandsituationen. Die Brandübungsanlage vermittelt realistische Praxiserfahrungen in simulierten Notfällen und ermöglichst damit eine hochqualifizierte Ausbildung im Brandschutz. Knapp die Hälfte aller Atemschutzgeräteträger hat bereits einen Übungsabend hinter sich, der Rest folgt Anfang des Jahres.

Die Brandübungsanlage inszeniert authentisch die meisten Brandsituationen , auf die Feuerwehrleute treffen können. Sie konfrontiert die Übenden mit echten Flammen, mit starker Hitze, hoher Feuchtigkeit , stark eingeschränkter Sicht durch dichten Rauch und Stresssituationen. Alle Räume können vernebelt werden und auch eine Beschallung der Räume mit typischen Brand- und Personengeräuschen ist machbar. Nachgebildet ist eine Küche, ein Wohnzimmer und eine Werkstatt, immer komplett mit Möblierung aus Stahl. Natürlich gehört eine Nachbesprechung mit den Ausbildern nach jeder Übungseinheit dazu.

Für die Feuerwehrleute der Stadt Spenge findet zunächst eine Wärmgewöhnung statt, bei der die Räume auf 450 Grad beheizt werden. Hier kann die Wirkung der umfangreichen Schutzausrüstung gut vermittelt werden. Auch die Tatsache, dass die Raumtemperatur von unten nach oben drastisch zunimmt, wird eindrucksvoll dargestellt. In zwei weiteren Übungen werden richtiges Verhalten bei Bränden unter realistischen Bedingungen und die Menschenrettung aus verqualmten und brennenden Räumen geübt. Gerade für Atemschutzgeräteträger mit wenig „Echteinsätzen“ eine ideale Trainingsmöglichkeit.

Näheres zum Brandübungshaus Lippe unter www.lippe.de

 

  Brandbekämpfungstraining   Brandbekämpfungstraining   Brandbekämpfungstraining   Brandbekämpfungstraining  

 


 

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