Feuerwehr Spenge dominierte zum dritten Mal in Folge

Beim Leistungsnachweis 2011 der Feuerwehren im Kreis Herford am 24.September in Hiddenhausen-Eilshausen hat die Feuerwehr der Stadt Spenge wieder einen besonders guten Eindruck hinterlassen. Wie im vergangenen Jahr konnte abermals die Mannschaft Lenzinghausen 1 durch herausragende Leistung punkten. Die Mannschaft Lenzinghausen 1 belegte erneut den ersten Platz von insgesamt 43 Gruppen mit einer Gesamtübungszeit von 109 Sekunden. Die Kameraden aus Lenzinghausen hatten sich im praktischen Teil für die Übung zur technischen Hilfe entschieden und waren dabei nicht nur besonders fix, sie blieben auch fehlerfrei. Die Schiedsrichter konnten bei den Aktiven aus Spenge keinen Fehler entdecken. Die Siegergruppen wurden durch den Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer im Rahmen einer kleinen Feierstunde ausgezeichnet. Am Schluss nahm Brandinspektor Dirk Thoeren den großen Wanderpokal mit Stolz entgegen. Dirk Thoeren leitete die Mannschaft aus Lenzinghausen als Gruppenführer. Die Gruppe Lenzinghausen 1 bekam für den Gesamtsieg eine Urkunde, einen Pokal sowie den großen Wanderpokal, der jetzt jedoch nach dem dritten Sieg in Folge endlich im Gerätehaus Lenzinghausen einen festen Platz finden wird.

Die geehrten Gruppenmitglieder am Leistungsnachweis 2011 sind:

LZ Lenzinghausen: Dirk Thoeren (Gruppenführer), Michael Niederbiermann (Maschinist), Thilo Struck (Melder), Lars Brinkmann, Pascal Benetze (Angriffstrupp), Andre Kehler, Matthias Richter (Wassertrupp), Dirk Potthoff, Meik Siemer (Schlauchtrupp)

  Feuerwehr Spenge dominierte zum dritten Mal in Folge  

 


 

Fortbildung für Atemschutzgeräteträger

Soeben sind für die 88 Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge Fortbildungsseminare gestartet. Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres werden die Teilnehmer in Grundlagenthemen wie „Türöffnung zu Brandräumen“, „Hohlstrahlrohrtechnik“, „sichere Anwendung der Schutzkleidung und des übrigen Zubehörs der Atemschutzgeräte“, „Seitenkriechgang“, „Schlauchmanagement“ und „Taktische Belüftung von Einsatzstellen“ geschult. Hieran anschließen sollen sich die die Seminare „Absuchen von Räumen“ und „Notfalltraining“. In einer sogenannten „Heißausbildung“ in gas- oder feststoffbeheizten Übungsanlagen soll das Erlernte dann noch vertieft werden.

Atemschutzgeräteträger (AGT) kommen immer dann zum Einsatz, wenn Arbeiten in einer kontaminierten Umgebungsluft durchzuführen sind. Insbesondere bei Brandeinsätzen und Einsätzen mit Gefährlichen Stoffen und Gütern (GSG) arbeiten die AGT direkt an der Schadenstelle. Sie retten Menschen und Tiere und sollen den Sachschaden so gering als möglich halten. Ihre Arbeit ist für den Einsatzerfolg ein wesentlicher Faktor.

Insbesondere durch die Verwendung von immer mehr Kunststoffen im Bauwesen und durch energieeinsparende Maßnahmen (Raumdichtigkeit), durch die Einführung neuer Löschtechniken (Hohlstrahlrohre) und auch einer neuen Schutzbekleidung ist die Arbeit als AGT in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden.

Insofern ist der Bereich Atemschutz einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung unterzogen. Hierzu wurde von der Wehrführung eine „Arbeitsgruppe Atemschutz“ einberufen. Die angelaufenen Fortbildungen sind Bestandteil des Konzeptes.

  Fortbildung für Atemschutzgeräteträger   Fortbildung für Atemschutzgeräteträger   Fortbildung für Atemschutzgeräteträger  

 


 

Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam

Nähert man sich dem Spenger Ortsteil Wallenbrück und biegt in die Straße Niedermühlenweg ein, begrüßt schon von weitem ein lebensgroßes weißen Pferd aus Kunststoff im Einfahrtsbereich des Reiterhofes Wortmann den Besucher. Wo sonst geschäftiges Treiben der bis zu 60 Ferienkinder herrscht, hatten jetzt Feuerwehr und DRK die Gelegenheit unter halbwegs realistischen Bedingungen zu üben. Auch die Drehleiter (DLK) des Löschzuges Dreyen war an der Übung beteiligt. Nicht auszudenken was passiert, wenn auf dem Reiterhof ein Feuer ausbricht. Doch genau das Vorgehen bei einem solchen „Großschadenereignis“ sollten Einheiten der Spenger Feuerwehr, des DRK und die DLK-Besatzung jetzt üben, um bei einem Ernstfall effektiv handeln zu können.

Angenommen wurde ein Szenario, bei dem es im Hauptgebäude im ersten Stockwerk zu einem Brand gekommen war. Mehrere Kinder wurden vermisst. 11 Kinder wurden als Verletztendarsteller vom DRK realistisch geschminkt und im Gebäude verteilt. Sie erlitten, so die Annahme, auf dem Weg ins Freie u. a. Rauchvergiftungen und blieben bewusstlos in Räumen oder im Treppenhaus liegen. Eine Person war bei der Flucht vom Balkon gesprungen und lag verletzt im Gartenbereich. Weiterhin wurden zusätzlich 3 Puppen im brennenden Gebäude versteckt. Auf Puppen hatte man in bestimmten Situationen zurückgegriffen, um jede Verletzungsgefahr (z. B. bei der Rettung mit der Drehleiter) für die Verletztendarsteller auszuschließen.

Nach Eintreffen der ersten Einheiten und Erkundung der Lage wurden sofort Schlauchleitungen durch die Angriffstrupps ins Gebäudeinnere vorgenommen und mit der Menschenrettung begonnen. Ein Überdrucklüfter sorgte für halbwegs feie Sicht im Flurbereich. Zimmer für Zimmer wurde von den Atemschutztrupps abgesucht und aufgefundene Verletzte nach Draußen gebracht. Von Außen begann die Drehleiter-Besatzung parallel mit der Menschenrettung. Das DRK versorgte die Verletzten und richtete eine Patientenablage ein. Hier kam auch ein aufblasbares Zelt des Gerätewagen-Rüst zum Einsatz.

Nach einer guten Stunde war die Übung beendet und die Einsatzkräfte waren wieder um einige Erfahrungen reicher. Beim abschließenden Grillen wurden Eindrücke der Übung ausgetauscht und hier und da auch Verbesserungspotential aufgezeigt. Die nachfolgenden Fotos geben Eindrücke der Übung wieder.

  Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam  
                         
  Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam  
                         
  Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam   Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam  

Die Fotos wurden uns teilweise freundlicherweise von den Spenger-Nachrichten zur Verfügung gestellt.
www.westfalenblatt.de

 


 

Fahrradtour 2011

Löschgruppe Wallenbrück per Drahtesel unterwegs

Die Löschgruppe Wallenbrück hat am Samstag ihre alljährliche Fahrradtour unternommen. Die Tour wird jedes Jahr durch den Festausschuss der Löschgruppe organisiert und hat immer unterschiedliche Ziele. Diesmal radelten fünfzehn Mitglieder durch das schöne Spenger Land bis nach Bünde, wo das Ziel in diesem Jahr das Tabakmuseum war. Bei einem Rundgang durch das Museum wurde die Geschichte der Tabakherstellung und Zigarrenfertigung vorgestellt.

Zum Ausklang fand am Gerätehaus in Wallenbrück mit allen Radlern noch ein gemütlicher Grillabend statt.

  Fahrradtour 2011  

 


 

Internet-Seite der Feuerwehr Spenge ausgezeichnet

Der Internet-Auftritt der Feuerwehr Spenge wurde jetzt bei einem deutschlandweiten Wettbewerb einer Firma für Atemschutztechnik mit einer hohen Auszeichnung versehen. Sie erhielt vier von fünf möglichen Helmen. Ähnlich wie im Hotelbereich mit Sternen wurden die Internet-Seiten mit „Helmen“ bewertet. Insgesamt nahmen 1.267 Feuerwehren an dem Wettbewerb teil. Die Feuerwehr Spenge erhielt jetzt eine Urkunde und ein Internet-Banner. Beides kann „als Gütesiegel auf der preisgekrönten Homepage platziert werden“ so heißt es im entsprechenden Glückwunschschreiben der Firma.

Die Homepage wurde in einem zweistufigen Juryverfahren in sieben Kategorien begutachtet. Die Kategorien waren:

• vollständig und Interessant,
• relevant und nützlich,
• einfach und nutzbar,
• aktuell mit Bezug zur Region,
• ansprechend und passend gestaltet,
• modern und sicher,
• Sonderkriterium „Spezialität der Feuerwehr"

Mitglieder der Jury waren ein Internetexperte, der Präsident des deutschen Feuerwehrverbandes, der Wehrführer des Vorjahresgewinners und der Vertreter einer Onlineagentur.

Der Internet-Auftritt der Feuerwehr Spenge wird technisch von Daniel Beckmann betreut. Wehrführung, die einzelnen Einheiten und die Jugendfeuerwehr liefern aktuelle Texte und Fotos.

  Internet-Seite der Feuerwehr Spenge ausgezeichnet   Internet-Seite der Feuerwehr Spenge ausgezeichnet  

 


 

Rückblick Stadtfeuerwehrfest

Der Löschzug Lenzinghausen feierte vom 09. - 10. April das Staqdtfeuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr Spenge und gleichzeitig sein 105 jähriges Bestehen. Höhepunkt des Festes war am Sonntag der 500 Meter lange Gaudiumzug durchs Dorf.

Die folgenden Fotos geben ein paar Eindrücke vom Gaudiumzug wieder.

  Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest  
                         
  Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest  
                         
  Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest  

 


 

Brandschutzerziehung 2011

Am Donnerstag, dem 31. März 2011 trafen sich Feuerwehr und DRK auf dem Schulgelände der Grundschule Spenge/Hücker-Aschen um den Startschuss für ein Pilotprojekt Brandschutzerziehung und Erste Hilfe in den Schulen zu geben. In Zusammenarbeit dem DRK – Herford Land und der Feuerwehr, hier der Löschzug Spenge Mitte, soll den Erst- und Zweitklässlern seitens des DRK das Anlegen von Verbänden und Maßnahmen in Erster Hilfe erläutert werden. Für die Feuerwehr steht der Part Brandschutzerziehung bei den Dritt- und Viertklässlern auf dem Stundenplan. Ihnen soll die Arbeit der Feuerwehr vorgestellt werden und was muss ich eigentlich tun, wenn ein Brand ausgebrochen oder ein Schadensfall, wo die Feuerwehr eingreifen muss eingetreten ist. Um dies den Schülern/-innen vor Ort zu demonstrieren wurden Broschüren von der Provinzial-Versicherung vertreten durch Marco Beste und praktisches Anschauungsmaterial von Rauchmeldern über Fluchtschilder, Feuerlöscher, Hinweisschilder wo muss ich anrufen bei einem Schadensfall von der Brandschutztechnik Sauer aus Werther zur Verfügung gestellt! Wenn das Projekt von den Schülern/-innen angenommen wird, es gibt schließlich zum Abschluss eine Teilnahmebestätigung. Auch im Zeugnis wird die Teilnahme bestätigt, ist dieses für die Zukunft ein fester Bestandteil in der Schule! Zur Durchführung der Unterweisung sind durch das DRK vertreten Sven „Kampi“ Kampeter mit Puppe Paul und stellvertretend für die Feuerwehr Horst Kröger und Sebastian Rettberg.

  Brandschutzerziehung 2011   Brandschutzerziehung 2011  

Diese Bilder wurden freundlicherweise von dem Westfalen-Blatt
zur Verfügung gestellt.

 


 

Übungsdienst mit der Jugendfeuerwehr am 18.03.2011

Am 18.03.2011 stand eigentlich ein Besuch einer Rettungshundestaffel auf dem Dienstplan des Löschzuges Spenge-Mitte, der zusammen mit der Jugendgruppe Mitte durchgeführt werden sollte. Da sich dieser Dienst kurzfristig zerschlagen hatte, musste ein anderes Thema des gemeinsamen Dienstes gefunden werden. Also warum nicht mal wieder eine Übung zusammen machen? Dieses Mal aber anders als sonst. Im Vorfeld wurde jede/r Jugendliche/r einem Aktiven zugeteilt, so dass jeder Trupp aus einem Erwachsenen und einem Jugendlichen bestand.

  Übungsdienst mit der Jugendfeuerwehr am 18.03.2011   Übungsdienst mit der Jugendfeuerwehr am 18.03.2011  

Angenommene Lage: Küchenbrand mit zwei vermissten Personen und starker Rauchentwicklung. Dazu wurde kurzerhand das Gerätehaus der Löschgruppe Bardüttingdorf als Übungsobjekt gefunden und der Schulungsraum mitsamt Küche mittels Nebelmaschine verraucht.

  Übungsdienst mit der Jugendfeuerwehr am 18.03.2011   Übungsdienst mit der Jugendfeuerwehr am 18.03.2011  

Drei Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor (die Jugendlichen nur mit Maske) um die vermissten Personen zu retten, mehrere C-Rohre wurden vorgenommen und die Einsatzstelle musste ausgeleuchtet und mit Wasser versorgt werden. Die Jugendlichen konnten so den „Großen“ ihr Können unter Beweis stellen und andersherum auch einmal einen Einblick bekommen, wie ein Einsatz aus dem Blickwinkel der Aktiven abläuft. Durch diese Vorgehensweise bot sich natürlich auch die Gelegenheit einander besser kennenzulernen. Der Kontakt von Löschzug und Jugendfeuerwehr wurde hier wieder einmal gestärkt und hat allen eine etwas andere Einsatzübung beschert.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Matthias Richter für seine tatkräftige Unterstützung.

 


 

Neues Atemschutzkonzept der Feuerwehr Spenge

Atemschutzgeräteträger kommen immer dann zum Einsatz, wenn Arbeiten in einer kontaminierten Umgebungsluft durchzuführen sind. Insbesondere bei Brandeinsätzen und Einsätzen mit Gefährlichen Stoffen und Gütern (GSG) arbeiten die Atemschutzgeräteträger direkt an der Schadenstelle. Sie retten Menschen und Tiere und sollen den Sachschaden so gering als möglich halten. Ihre Arbeit ist für den Einsatzerfolg ein wesentlicher Faktor.

Insbesondere durch die Verwendung von immer mehr Kunststoffen im Bauwesen und durch energieeinsparende Maßnahmen (Raumdichtigkeit), durch die Einführung neuer Löschtechniken (Hohlstrahlrohre) und auch einer neuen Schutzbekleidung ist die Arbeit als Atemschutzgeräteträger in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden.

Insofern ist der Bereich Atemschutz einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung unterzogen. Hierzu wurde von der Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge im September 2009 eine „Arbeitsgruppe Atemschutz“ einberufen.

Das nunmehr vorliegende Konzept vergleicht den Ist-Zustand des Bereiches Atemschutz in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge mit dem Stand der Technik, entwickelt einen Soll-Zustand und beschreibt notwendige Verbesserungen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Soll-Zustandes. Neben technischen Verbesserungen und Beschaffungen, die teilweise mittlerweile schon durchgeführt wurden, sind vor allem zahlreiche Fortbildungen der Atemschutzgeräteträger geplant. Durch den Besuch von sogenannten Heißausbildungsanlagen soll der Praxisanteil der Ausbildung überwiegen.

Ziel muss es sein, zu jeder Zeit genügend Atemschutzgeräteträger mit einer entsprechenden Ausstattung und Ausbildung an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben, um einen bestmöglichen Einsatzerfolg zu erzielen. Dabei ist das Risiko für die Atemschutzgeräteträger so gering als möglich zu halten. Der Begegnung des Atemschutznotfalles kommt insofern eine besondere Bedeutung zu.

 


 

Jahresbericht 2010

Der Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge steht jetzt zum Download zur Verfügung.

 


 

Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung

Der Löschzug Spenge-Mitte nutzte jetzt das kalte Wetter und übte verschiedene Methoden der Eisrettung. 15 Mitglieder fuhren bei minus 6 Grad und herrlichem Sonnenschein zum Werburger Teich. Sollte eine Person ins Eis eingebrochen sein, ist die Zeit der entscheidende Faktor. Das eiskalte Wasser entzieht dem Körper rasant die Wärme, die Kräfte lassen durch die Kälte rasch nach. Binnen ca. 15 Minuten kann ein Mensch an den Folgen einer Unterkühlung sterben. Der Löschzug Spenge verfügt neben der allgemeinen Ausrüstung über spezielle Geräte zur Eisrettung. So ist im Ersteinsatzfahrzeug des Löschzuges Spenge-Mitte in der Wintersaison stets ein Rettungsball mit schwimmfähiger Leine und ein Eisrettungsanzug mit Sicherungsleine verlastet. Der Anzug wird bereits während der Anfahrt von einem Feuerwehrmann angezogen, so dass es zu keinem Zeitverlust kommt. Der Anzug soll den Retter vor Kälte schützen und durch seine Auftriebskraft bei einem Einbruch ins Eis an der Oberfläche halten. So geschützt und mit einer Leine gesichert nähert sich der Feuerwehrmann der ins Eis eingebrochen Person. Im günstigsten Fall kann sich der Verunfallte noch am Rettungsball oder an einem Rettungsbrett festhalten und so aus der Einbruchstelle gezogen werden. Der Löschzug Spenge-Mitte verfügt auch über ein Schlauchboot mit Eisschutzwanne (verhindert das Aufreißen der Hülle an spitzen Eiskanten), dass zusätzlich zur Unterstützung herangezogen werden kann. Auch die Eisrettung mittels Steckleiterteilen, die jeder Feuerwehr zur Verfügung stehen, wurde geübt. Nach gut zwei Stunden Praxis ging es ins Gerätehaus und bei einer wärmenden Tasse Kaffee wurde Erfahrungsaustausch gehalten.

Die folgenden Fotos geben Eindrücke von der Übung wieder.

  Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung  
                       
  Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung