Dienstag, 12. Dezember 2017
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Übergabe einer Wärmebildkamera an den Löschzug Spenge-Mitte

Im Privatleben ist der Einsatz einer Wärmebildkamera beim Aufspüren von Wärmebrücken bzw. bei der Gebäuderenovierung bekannt.

Eine solche Wärmebildkamera speziell für den Feuerwehreinsatz konnte nun beim Löschzug Spenge-Mitte der Feuerwehr Spenge in Dienst genommen werden. Bürgermeister Bernd Dumcke übergab die Kamera an den Löschzugführer des Löschzuges Spenge-Mitte, Brandoberinspektor Klaus Greulich. Gleichzeitig bedankte er sich für das bisherige Engagement der Einheit und hofft, mit der jetzigen Investition einen weiteren Beitrag für eine optimale Feuerwehrausrüstung leisten zu können.

Einsatzschwerpunkt der beschafften Wärmebildkamera wird das Aufspüren und Retten von vermissten Personen bei Brandeinsätzen bilden. "Bei solchen Einsätzen entscheiden die ersten 5 Minuten des Einsatzgeschehens über die erfolgreiche Menschenrettung. Hier zählt jede Sekunde", berichtet Wehrführer Thomas Reschke. „Die Zeitersparnis kann hier bis zu 75% betragen im Vergleich zu einem Einsatz ohne Wärmebildkamera; somit eine äußerst sinnvolle Investition in die Sicherheit unserer Bürger."

Bei der Auswahl der Kamera wurde insbesondere Wert auf eine einfache Handhabung sowie den oben skizzierten Einsatzschwerpunkt gelegt. "Ausgewählt wurde eine Kamera der Firma MSA AUER - Typ Evolution 5200HD", so Michael Fortmann, stellv. Wehrführer in Spenge. "Diese lässt sich sozusagen „im Schlaf“ bedienen und verzichtet auf jegliche unnötige Funktionen. Wir haben hierdurch die Optimallösung und den Wunsch der hierfür gebildeten Arbeitsgruppe eins zu eins umsetzen können."

Neben dem Einsatzschwerpunkt der Menschenrettung wird sie auch in den Einsatzbereichen der Lagefeststellung, dem Aufsuchen von Brandnestern, bei Nachlöscharbeiten und bei Gefahrguteinsätzen die Einsatzkräfte unterstützen können. Die Feuerwehrkameraden Daniel Beckmann und Phillip Köster haben in vielen Arbeitsstunden auf dem LF 24 eine spezielle Ladestation incl. Schrank eingebaut, in der die Kamera fixiert und stetig einsatzbereit gehalten werden kann.

"Die Beschaffung dieser Wärmebildkamera ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Umsetzung des Atemschutzkonzeptes der Feuerwehr Spenge aus 2010. Erklärtes Ziel ist es, in den nächsten Jahren jeder Feuerwehr-Einheit in jedem Ortsteil der Stadt Spenge eine solche Kamera als Hilfsmittel zur Verfügung stellen zu können, um bei jedem Brandeinsatz in allen Einsatzbereichen innerhalb Spenges die gleiche Hilfe bieten zu können", so Wehrführer Thomas Reschke.

 

Übergabe einer Wärmebildkamera an den Löschzug Spenge-Mitte

 

 


 

Rückblick Stadtfeuerwehrfest

Vom 24.-26. August feierte der Löschzug Spenge Mitte sein 130 jähriges Bestehen und damit auch das diesjährige Stadtfeuerwehrfest. Als Festauftakt am Freitag sorgten DJ Chris und die Partyband „Overdrive“ für Stimmung im Festzelt und auch der Biergarten lud einige Gäste zum Verweilen ein. Einen Höhepunkt des Festes bildete der Widufixlauf am Samstagnachmittag wobei mit 2383 Läufern ein neuer Rekord aufgestellt werden konnte. Das absolute Highlight des Festes war der Auftritt der „Big Maggas“, die zusammen mit DJ Chris das Zelt zum kochen brachte. Den Abschluss bildete der Sonntag, wo DJ Chris und „Crystal Pasture“ für musikalische Unterhaltung sorgten. Zugunsten der Organisation „Paulinchen e.V. - Initiative für brandverletzte Kinder“ konnten 325€ durch eine amerikanische Versteigerung von zwei Ballonfahrten gewonnen werden. Wir danken allen Helfern, befreundeten Wehren und Vereinen und vor allem den Gästen, dass ihr zu einem gelungenen Wochenende beigetragen habt.

Die folgenden Fotos geben ein paar Eindrücke vom Feuerwehrfest wieder.

  Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest   Rückblick Stadtfeuerwehrfest  
                         
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Löschzug Spenge - Mitte, Übung: "Verschüttete Person"

Ein Kind hatte in frisch aufgeschüttetem Sand gebuddelt und wurde von nachrutschendem Sand verschüttetet. Erschwerend für die zur Hilfe gerufene Feuerwehr war, dass sich die Person mit dem Gesicht zum Sandhaufen befand, sodass zuerst die Vitalfunktion überprüft werden mussten. Aus diesem Grund wurde als erste Maßnahme ein Rettungsassistent zur verschüttenden Person beordert, der sich auch um die weitere medizinische Versorgung kümmerte. Weitere Maßnahmen, wie Spundwände setzen, um ein Nachrutschen von weiteren Sandmassen zu verhindern und das Befreien der Person mittels kleiner Schaufeln (um weitere Verletzungen auszuschließen) wurden von einer Drehleiter aus ausgeführt, damit keine weiteren Erschütterungen die verletzte Person beeinträchtigen. Der Sand wurde ebenfalls über die Drehleiter weitergegeben und außerhalb der Gefahrenstelle ausgeschüttet. Während der Rettungsmaßnahmen wurde die verschüttete Person mittels Strahler erwärmt, da bei verschüttenden Personen eine Unterkühlung besteht. Danach wurde eine so genannte "patientengerechte Rettung" geübt, bei der eine Schaufeltrage zum Einsatz kam. Hier wurde die gerettete Person so gelagert, dass der so genannte Bergungstod ausgeschlossen werden konnte. Während die Person verschüttet ist, konzentriert sich die Blutzirkulation weitestgehend auf die Versorgung der wichtigen Organe, im Falle einer Befreiung schießt das kalte Blut wieder in alle Zellen, welches einen Herz-Kreislauf- Stillstand zur Folge haben kann. Der Kreislauf muss sich langsam wieder normalisieren. Resümee von allen eingesetzten Kräften: Die Übung ist gut gelaufen und wir konnten um einige Erfahrungen reicher den Dienst beenden.

Die folgenden Fotos geben Eindrücke von der Übung wieder:

  Löschzug Spenge - Mitte, Übung:   Löschzug Spenge - Mitte, Übung:   Löschzug Spenge - Mitte, Übung:   Löschzug Spenge - Mitte, Übung:   Löschzug Spenge - Mitte, Übung:   Löschzug Spenge - Mitte, Übung:  
                         
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Löschgruppe Wallenbrück: Fahrradtour 2012

Am Samstag, dem 07. Juli 2012, starteten 18 aktive und passive Mitglieder der Löschgruppe Wallenbrück um 14 Uhr die jährliche Fahrradtour. Unterstützt wurde das Radlerfeld von einem Versorgungsteam mit dem MTF der Löschgruppe. Die Tour führte die Radler durch das Spenger Land bis zum Spielplatz in Groß Aschen. Ausgearbeitet hatte die Tour der Festausschuss der Löschgruppe und fand ihr Ende am Gerätehaus gegen 17.30 Uhr bei einem schönen Grillabend, zu dem noch weitere Mitglieder hinzu gestoßen sind, die an der Radtour nicht teilnehmen konnten, so dass etwa 30 Mitglieder den Abend gemeinsam ausklingen ließen.

  Löschgruppe Wallenbrück: Fahrradtour 2012   Löschgruppe Wallenbrück: Fahrradtour 2012  

 


 

Jahresbericht 2011

Der Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge steht jetzt zum Download zur Verfügung.

 


 

Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung

Der Löschzug Spenge-Mitte nutzte das kalte Wetter und übte verschiedene Methoden der Eisrettung. 12 Mitglieder fuhren bei minus 7 Grad und herrlichem Sonnenschein zum Werburger Teich.
Sollte eine Person ins Eis eingebrochen sein, ist die Zeit der entscheidende Faktor. Das eiskalte Wasser entzieht dem Körper rasant die Wärme, die Kräfte lassen durch die Kälte rasch nach. Binnen ca. 15 Minuten kann ein Mensch an den Folgen einer Unterkühlung sterben. Der Löschzug Spenge-Mitte verfügt neben der allgemeinen Ausrüstung über spezielle Gerätschaften zur Eisrettung.
So ist im LF 24 als Ersteinsatzfahrzeug des Löschzuges Spenge-Mitte in der Wintersaison stets ein Rettungsball mit schwimmfähiger Leine und ein Eisrettungsanzug mit Sicherungsleine verlastet. Der Anzug wird bereits während der Anfahrt von einem Feuerwehrmann angezogen, so dass es zu keinem Zeitverlust kommt. Der Anzug soll den Retter vor Kälte schützen und durch seine Auftriebskraft bei einem Einbruch ins Eis an der Oberfläche halten. So geschützt und mit einer Leine gesichert nähert sich der Feuerwehrmann der ins Eis eingebrochen Person. Im günstigsten Fall kann sich der Verunfallte noch am Rettungsball oder an einem Rettungsbrett festhalten und so aus der Einbruchstelle gezogen werden. Der Löschzug Spenge-Mitte verfügt weiterhin über ein Schlauchboot mit Eisschutzwanne (verhindert das Aufreißen der Hülle an spitzen Eiskanten) sowie über eine Rettungsbrett und eine Korbtrage, die zusätzlich zur Unterstützung herangezogen werden können. Auch die Eisrettung mittels Steckleiterteilen wurde geübt.

Die folgenden Fotos geben Eindrücke von der Übung wieder.

  Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung  
                         
  Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung   Löschzug Spenge - Mitte übt Eisrettung  

 


 

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