Kreiszeltlager 2011

Am Wochenende vom 2. bis zum 4.September fand das Zeltlager der Jugendfeuerwehr im Kreis Herford wie vor zwei Jahren am Hämelsee bei Nienburg statt. Die Wettervorhersage für die 3 Tage war sehr verheißungsvoll und alle freuten sich auf einen schönen Ausflug und ein erfrischendes Bad im Hämelsee. In diesem Jahr nahmen seit langen wieder alle drei Jugendgruppen aus Spenge gemeinsam teil. Die ersten Vorbereitungen für die Abreise wurden schon am Donnerstag getroffen. So wurden alle Zelte und Taschen verladen, um die eigentliche Abreise am Freitag nicht zu verzögern.
Mit insgesamt 32 Personen ging es dann Freitag um 14 Uhr los! Die durch ein Navi geführte Tour, über sämtliche kleinen Nebenstraßen im Kreisgebiet, verlief relativ reibungslos und fand dann nach 2,5h am Rittergut Hämelsee ihr Ende. Sofort machten wir uns an den Aufbau der Zelte und die Vorbereitung des Abends. Nach dem Abendessen, es gab Gulasch mit Nudeln, folgte die offizielle Eröffnung des Kreiszeltlagers 2011 durch die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Natascha Meier.
Nachdem die Fahnen gehisst wurden, wurde das große Lagerfeuer entzündet. Während dies dann langsam abbrannte, ließ man gemeinsam den Abend ausklingen. Nur in der „Redaktion“ der Lagerzeitung wurde noch fleißig an der ersten Ausgabe gewerkelt. Sie war noch relativ übersichtlich, enthielt aber wertvolle Informationen über die Wettervorhersage und Fußballergebnisse, sowie eine kleine Vorankündigung für die geplante Wasserbombenschlacht. Der nächsten Morgen endete völlig überraschend mit dem Aufgehen der Sonne. Zum Frühstück konnte man sich dann mit Rührei und Speck für den Tag stärken. Da allen bewusst war, dass am heutigen Tag eine Wasserschlacht anstand, wurde der Vormittag intensiv mit deren Vorbereitung verbracht. Es wurden so um die 2000 Wasserbomben, allein auf Spenger Seite, gefüllt. Mit drei Kübelspritzen wurden die kleinen Gummiballons im Akkord gefüllt. Allein dabei waren alle aber schon mindesten einmal komplett durchnässt. Bei Temperaturen von 25°C und Sonnenschein aber kein Problem. Auffallend war nur der häufige Besuch anderer Jugendgruppen. Diese Form der Spionage war aber nicht neu und so gab es auch immer einen Gegenbesuch unsererseits.
Nach dem Mittagessen kam dann der Zeitpunkt auf den alle hingearbeitet hatten. Aus allen Ecken des Camps strömten Jugendliche und Betreuer mit Wasserbomben, gefüllten Eimern, Wannen und Flaschen. Etwaige vorher getroffene Absprachen oder Nicht-Angriffspakte wurden kurzerhand über den Haufen geworfen. Es galt lediglich so viele nass zu machen wie möglich. Die einzigen sicheren Punkte waren das Küchenzelt und die Essenszelte. Verständlicherweise wollte es sich niemand mit der Verpflegungsmannschaft verscherzen und unter den Essenzelten hatten sich die Gäste (Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer und Stellvertreter Bernd Kröger sowie einige Wehrführer aus dem Kreis Herford) in Sicherheit gebracht. Für eine Abkühlung der besonderen Art sorgte die Bünder Feuerwehr. Von einem LF mit Schnellangriff aus wurden alle von oben leicht geduscht. Allerdings hatte Maik auf dem Dach des Fahrzeugs auch eine Menge einzustecken, bzw. Wasser zu schlucken. Ebenfalls neu war der Einsatz des neuen „Löschsystems“ der Feuerwehr Spenge.


Ein klarer Sieger oder Verlierer konnte bei dem Spektakel aber nicht ausgemacht werden, so dass, wie auch 2009, ein Remis herauskam. Im Anschluss stellten sich alle Beteiligten auf und reinigten den Platz von den Spuren der Schlacht. Nach einer kurzen Erholungsphase begannen dann noch kleine Spielchen auf dem Platz. So konnte man am Volleyballturnier teilnehmen und bei Spielen wie der menschlichen Schubkarre oder dem Wasserapfelbad seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Oder man ging einfach im nahen See schwimmen. Die meisten taten dies freiwillig, es wurde aber auch von „erzwungenen“ Seebesuchen berichtet. Noch mal Herzlichen Dank dafür an die JF Vlotho!!!
Nach dem Abendessen wurde es noch mal aufregend, als die Nachtwanderung anstand. Es mussten noch einige Aufgaben erledigt werden bevor alle ins Bett gehen konnten. In der Nacht zum Sonntag wurden dann fälschlicherweise zwei Rundballen aus Stroh vor dem Zelt von Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfgang Kenneweg abgelegt. Merkwürdigerweise konnte sich NIEMAND erklären vorher diese stammen.
Am nächsten Morgen war das schöne Wetter verschwunden und im leichten Regen mussten die Zelte und sämtliches Inventar abgebaut und verpackt werden. Mit einem Banner mit Handabdrücken aller Teilnehmer wurde Wolfgang Kenneweg für seinen Einsatz um das Kreiszeltlager, nicht nur in diesem Jahr, gedankt. Für ihn war es das letzte Kreiszeltlager als Organisator. Bei der Verabschiedung bedankte er sich im Namen aller beim Besitzer des Zeltplatzes und dem gesamten Küchenteam mit einem kleinen Präsent bevor er das Kreiszeltlager 2011 schloss.
Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder in Spenge und konnten uns um die Reinigung der Zelte und der ganzen Ausrüstung kümmern.

WIR BEDANKEN UNS BEIM ORGANISATIONSTEAM, DEM KÜCHENTEAM UND DEM JUGENDFORUM FÜR DIE GESTALTUNG UND ORGANISATION DES SCHÖNEN WOCHENENDES!!!

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Übungsdienst mit dem Löschzug Spenge-Mitte am 18.03.2011

Am 18.03.2011 stand eigentlich ein Besuch einer Rettungshundestaffel auf dem Dienstplan des Löschzuges Spenge-Mitte, der zusammen mit der Jugendgruppe Mitte durchgeführt werden sollte. Da sich dieser Dienst kurzfristig zerschlagen hatte, musste ein anderes Thema des gemeinsamen Dienstes gefunden werden. Also warum nicht mal wieder eine Übung zusammen machen? Dieses Mal aber anders als sonst. Im Vorfeld wurde jede/r Jugendliche/r einem Aktiven zugeteilt, so dass jeder Trupp aus einem Erwachsenen und einem Jugendlichen bestand. Angenommene Lage: Küchenbrand mit zwei vermissten Personen und starker Rauchentwicklung. Dazu wurde kurzerhand das Gerätehaus der Löschgruppe Bardüttingdorf als Übungsobjekt gefunden und der Schulungsraum mitsamt Küche mittels Nebelmaschine verraucht. Drei Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor (die Jugendlichen nur mit Maske) um die vermissten Personen zu retten, mehrere C-Rohre wurden vorgenommen und die Einsatzstelle musste ausgeleuchtet und mit Wasser versorgt werden. Die Jugendlichen konnten so den „Großen“ ihr Können unter Beweis stellen und andersherum auch einmal einen Einblick bekommen, wie ein Einsatz aus dem Blickwinkel der Aktiven abläuft. Durch diese Vorgehensweise bot sich natürlich auch die Gelegenheit einander besser kennenzulernen. Der Kontakt von Löschzug und Jugendfeuerwehr wurde hier wieder einmal gestärkt und hat allen eine etwas andere Einsatzübung beschert.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Matthias Richter für seine tatkräftige Unterstützung.

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