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Heuselbstentzündung

Jahr für Jahr vernichtet der „Rote Hahn“ eine Reihe von Bauernhöfen durch die sogenannte Heuselbstentzündung. Auch in Spenge sind auf diese Weise schon einige Bauernhöfe, die ihr Heu auf dem Dachboden des Wirtschaftsgebäudes oder in Scheunen lagerten, abgebrannt.

Heu hat die Eigenschaft, auch wenn es nicht mehr auf dem Halm steht, weiter zu atmen. Schwitzprozess, Kleinlebewesen und chemische Reaktionen sind die Stationen auf dem Weg zu einer Selbstentzündung. Dabei entstehen Temperaturen von 40 Grad Celsius (ungefährlich), 60 Grad Celsius (bedenklich), 70 Grad Celsius (brandgefährlich) und über 70 Grad Celsius (akute Brandgefahr).

Heuselbstentzündung muss jedoch nicht sein, denn durch die Erforschung der Vorgänge bei der Selbstentzündung ist man zu Erkenntnissen gekommen, die es ermöglichen, wirksame Verhütungsmaßnahmen zu treffen. Der zuverlässige Weg, die Gefahr für Heim und Hof zu erkennen, ist die Temperaturmessung mit einer Messsonde. Aus diesem Grund bietet die Spenger Feuerwehr schon seit Jahren einen besonderen Service: Jeder Landwirt, der Gewissheit über die Temperatur seines Heus haben will, braucht nur die Feuerwehr unter der Rufnummer 05225 - 5512 oder die Stadt Spenge unter der Rufnummer 05225 - 87680 anrufen und die Messsonde anfordern. Die Löschgruppe Bardüttingdorf, die zentral für die Heumessung im Spenger Stadtgebiet zuständig ist, wird dann umgehend Verbindung mit dem Anfordernden aufnehmen.



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