Montag, 11. Dezember 2017
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Information zu Insekteneinsätzen

 

Jedes Jahr fühlen sich die Bürger durch die kleinen Tiere bedroht. Oft zu Unrecht, wie die Erfahrung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge zeigt. Obwohl nicht gesetzliche Pflichtaufgabe der Feuerwehr, beschäftigen sich einige interessierte Feuerwehrleute schon seit Jahren mit den Tieren. Der Service der Feuerwehr ist bei der Spenger Bevölkerung beliebt. Je nach Saison verzeichnen die Blauröcke jährlich zwischen 40 und 60 Einsätzen. Es handelt sich bei den o.a. Tieren um sehr nützliche Insekten, die bei der Schädlingsbekämpfung im Garten äußerst hilfreich sind. Problematisch wird es eigentlich erst, wenn jemand gegen Wespenstiche allergisch ist oder sich die Nester an besonders ungünstigen Stellen befinden. Einige der Tiere stehen sogar auf der "Roten Liste" der gefährdeten Arten.

Erreicht ein "Notruf" die Feuerwehr, so wird in der Regel zunächst ein Ortstermin vereinbart, bei dem sich die Wehrleute die örtlichen Gegebenheiten ansehen. Oft reichen schon einfache Maßnahmen aus, um sich vor dem ungebetenen Besuch zu schützen. Reicht dies nicht aus, versucht die Feuerwehr die Nester umzusetzen, z. B. in ein nahes Waldstück. Hierzu besitzt sie sogenannte Umsiedlungskästen und entsprechende Schutzkleidung. Erst im Fall einer akuten Gefahr für Menschen oder andere Tiere und wenn keine andere Möglichkeit besteht, werden die Nester vernichtet.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Spenge, die von der Feuerwehr eine umfassende Beratung wünschen, können sich an die Feuerwehr in Spenge (Tel. 5512) oder an die Leitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Herford (Tel. 05223/99110) wenden. Die Beratung -auch vor Ort- ist in jedem Fall kostenlos. Muss die Feuerwehr die Insekten umsetzen oder im Extremfall vernichten, wird ein Pauschalbetrag von 40,-- Euro fällig. Dieser Betrag ist seitens der Stadt Spenge bewusst gering gehalten worden. "Es lohnt sich in jedem Fall für die Betroffenen, erst einmal mit der Feuerwehr über Möglichkeiten der Wespennestentfernung zu sprechen, bevor sie selbst Hand anlegen", hofft die Feuerwehr auf ein gesteigertes Umweltbewusstsein der Spengeraner.

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