Dienstag, 20. August 2019
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Brandbekämpfungstraining unter realistischen Bedingungen

Die Atemschutzgeräteträger der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Spenge trainieren im Brandübungshaus des Kreises Lippe quasi im „Echteinsatz“ typische Brandsituationen. Die Brandübungsanlage vermittelt realistische Praxiserfahrungen in simulierten Notfällen und ermöglichst damit eine hochqualifizierte Ausbildung im Brandschutz. Knapp die Hälfte aller Atemschutzgeräteträger hat bereits einen Übungsabend hinter sich, der Rest folgt Anfang des Jahres.

Die Brandübungsanlage inszeniert authentisch die meisten Brandsituationen , auf die Feuerwehrleute treffen können. Sie konfrontiert die Übenden mit echten Flammen, mit starker Hitze, hoher Feuchtigkeit , stark eingeschränkter Sicht durch dichten Rauch und Stresssituationen. Alle Räume können vernebelt werden und auch eine Beschallung der Räume mit typischen Brand- und Personengeräuschen ist machbar. Nachgebildet ist eine Küche, ein Wohnzimmer und eine Werkstatt, immer komplett mit Möblierung aus Stahl. Natürlich gehört eine Nachbesprechung mit den Ausbildern nach jeder Übungseinheit dazu.

Für die Feuerwehrleute der Stadt Spenge findet zunächst eine Wärmgewöhnung statt, bei der die Räume auf 450 Grad beheizt werden. Hier kann die Wirkung der umfangreichen Schutzausrüstung gut vermittelt werden. Auch die Tatsache, dass die Raumtemperatur von unten nach oben drastisch zunimmt, wird eindrucksvoll dargestellt. In zwei weiteren Übungen werden richtiges Verhalten bei Bränden unter realistischen Bedingungen und die Menschenrettung aus verqualmten und brennenden Räumen geübt. Gerade für Atemschutzgeräteträger mit wenig „Echteinsätzen“ eine ideale Trainingsmöglichkeit.

Näheres zum Brandübungshaus Lippe unter www.lippe.de

 

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