Sonntag, 18. August 2019
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Reiterhof in Wallenbrück in Flammen, Feuerwehr und DRK üben gemeinsam

Nähert man sich dem Spenger Ortsteil Wallenbrück und biegt in die Straße Niedermühlenweg ein, begrüßt schon von weitem ein lebensgroßes weißen Pferd aus Kunststoff im Einfahrtsbereich des Reiterhofes Wortmann den Besucher. Wo sonst geschäftiges Treiben der bis zu 60 Ferienkinder herrscht, hatten jetzt Feuerwehr und DRK die Gelegenheit unter halbwegs realistischen Bedingungen zu üben. Auch die Drehleiter (DLK) des Löschzuges Dreyen war an der Übung beteiligt. Nicht auszudenken was passiert, wenn auf dem Reiterhof ein Feuer ausbricht. Doch genau das Vorgehen bei einem solchen „Großschadenereignis“ sollten Einheiten der Spenger Feuerwehr, des DRK und die DLK-Besatzung jetzt üben, um bei einem Ernstfall effektiv handeln zu können.

Angenommen wurde ein Szenario, bei dem es im Hauptgebäude im ersten Stockwerk zu einem Brand gekommen war. Mehrere Kinder wurden vermisst. 11 Kinder wurden als Verletztendarsteller vom DRK realistisch geschminkt und im Gebäude verteilt. Sie erlitten, so die Annahme, auf dem Weg ins Freie u. a. Rauchvergiftungen und blieben bewusstlos in Räumen oder im Treppenhaus liegen. Eine Person war bei der Flucht vom Balkon gesprungen und lag verletzt im Gartenbereich. Weiterhin wurden zusätzlich 3 Puppen im brennenden Gebäude versteckt. Auf Puppen hatte man in bestimmten Situationen zurückgegriffen, um jede Verletzungsgefahr (z. B. bei der Rettung mit der Drehleiter) für die Verletztendarsteller auszuschließen.

Nach Eintreffen der ersten Einheiten und Erkundung der Lage wurden sofort Schlauchleitungen durch die Angriffstrupps ins Gebäudeinnere vorgenommen und mit der Menschenrettung begonnen. Ein Überdrucklüfter sorgte für halbwegs feie Sicht im Flurbereich. Zimmer für Zimmer wurde von den Atemschutztrupps abgesucht und aufgefundene Verletzte nach Draußen gebracht. Von Außen begann die Drehleiter-Besatzung parallel mit der Menschenrettung. Das DRK versorgte die Verletzten und richtete eine Patientenablage ein. Hier kam auch ein aufblasbares Zelt des Gerätewagen-Rüst zum Einsatz.

Nach einer guten Stunde war die Übung beendet und die Einsatzkräfte waren wieder um einige Erfahrungen reicher. Beim abschließenden Grillen wurden Eindrücke der Übung ausgetauscht und hier und da auch Verbesserungspotential aufgezeigt. Die nachfolgenden Fotos geben Eindrücke der Übung wieder.

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Die Fotos wurden uns teilweise freundlicherweise von den Spenger-Nachrichten zur Verfügung gestellt.
www.westfalenblatt.de

 


 

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