Dienstag, 20. August 2019
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Neue Atemschutzkleidung

In Jahr 2013/14 wurde die Schutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger schrittweise erneuert. Ersetzt wurde Einsatzkleidung aus dem Jahr 2000, die nach 13 Jahren Einsatz- und Übungsdienst nicht mehr den Anforderungen an sichere Schutzkleidung erfüllte.

Ersetzt wurde die alte „Nomex©“-Kleidung durch eine moderne Variante der Firma Viking. Bei der Auswahl spielten neben der Schutzwirkung auch Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Reinigung, Prüfung und Bedürfnisse aus dem Atemschutzkonzept eine Rolle. Nicht zu vergessen ist auch, dass durch den Tausch die Belastung, für den Atemschutzgeräteträger, durch Gewicht und Wärmestau deutlich reduziert werden soll.

Die angeschafften Jacken und Hosen entsprechen, der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen Norm EN469 (X2 Y2 Z2) für Feuerschutzkleidung.

Warum Gold als Farbe?

Als Farbe wurde Gold aus mehreren Gründen gewählt. Unter anderen um an der Einsatzstelle einen schnelle Überblick über anwesende Atemschutzgeräteträger zu haben und um Verunreinigungen schnell zusehen bzw. die Kleidung dann entsprechend zu reinigen. Außerdem sollte ein Unterschied zu der bisherigen Kleidung gegeben sein, damit nicht mit der „Alten“ Schutzkleidung in den Innenangriff vorgegangen wird.

Aufbau:

Das Obermaterial besteht aus Hainsworth© Titan (220g/m²). Es dient überwiegend als mechanischer Schutz der weiteren Schichten und fungiert als erster Nässeschutz durch eine spezielle Imprägnierung. Das Gewebe ist im RipStop-Verfahren hergestellt, um bei einer mechanischen Beschädigung nicht weiter zu reißen.

Als nächste Schicht wird eine Gore-Tex© Airlock©- Membran (225g/m²)eingesetzt. Sie dient als Nässesperre, läßt aber dennoch Wasserdampf hindurch. Durch ihren besonderen Noppen/Kugelaufbau in Kombination mit einem dünnen Innenfutter (Nomex©/viscose 130g/m²) entsteht eine isolierende Luftschicht. Diese Schicht schützt den Atemschutzgeräteträger vor den im Einsatz auftretenden hohen Umgebungstemperaturen.

Ausstattung:

Neben der Ausrüstung mit diversen Schlaufen und Taschen für Funkgeräte und Lampen verfügen die Jacken über einen sogenannten Panikreißverschluß sowie über eine integrierte Bandschlinge, die in einer Notsituation zur Selbstrettung eingesetzt werden kann. Verschieden Polsterungen an Knie und Ellenbogen sind heutzutage genauso obligatorisch wie gepolsterte Hosenträger. Dementsprechend sind diese Details auch an unserer Kleidung zu finden.

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