Dienstag, 20. August 2019
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Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Ostholtstein 2007 in Schwerin

Vom 25.-28.5.2007 fand unsere Jahresfahrt ins ostholsteinische Kreiszeltlager statt. Zwei Mannschaftstransportfahrzeuge traten die Reise am Freitagnachmittag an, das dritte am Abend. Als die ersten Betreuer und Jugendlichen nach mehreren Staus eintrafen, wurden sie schon von der Partnerjugendfeuerwehr begrüßt.
Nach einem stärkenden Mahl, hieß es dann auch schon Betten beziehen. Nach kurzen Meckereien machten sich dann doch schließlich alle an die Arbeit. Wenn auch mit nicht so tollem Ergebnis. Danach mussten erstmal die Neuigkeiten von der Ostsee mit denen aus dem Kreis Herford ausgetauscht werden. Nachdem dann auch die Nachzügler aus Spenge eintrafen, ging es auf die Suche nach dem besten freien Bett. Als dann alle einen Schlafplatz gefunden hatten, ging es auch schon ab in die Federn, um Energie für das am nächsten Tag anstehende Volleyballturnier zu tanken.
Während des Turniers musste eine bunt gewürfelte Truppe aus Timmendorfern und Spengeranern den ELW aus Timmendorfer Strand besetzen.
Einsatzstichwort: EINKAUFEN! Würstchen und verschiedene andere „Grundnahrungsmittel“ mussten her! Nach erfolgreichem Einsatz, meldete die Volleyballmannschaft auch schon „2. Platz“!
Zwischendurch bestand auch noch die Möglichkeit, im nahegelegenen See baden zu gehen. Eine Uferstelle war schnell gefunden, aber wie sich herausstellte, war es wohl doch nicht die optimale. Resultat: 6 Mann mit leichten Blessuren. Hin oder her, das Programm wartete nicht auf uns! Auf zum Kistenklettern!
Leichter gesagt, als getan, hier wurde der Rekord leider nicht gebrochen.
Um ca. 22 Uhr startete die erste Jugendgruppe zur Nachtwanderung, auch wir waren dann mal an der Reihe. An verschiedenen Stellen stellten wir unseren Mut und unser Wissen auf die Probe. Pünktlich zur Feuertaufe waren dann auch alle am Lagerfeuer versammelt. Dort wurden einige Mitglieder unter neuem Namen in die Hölle aufgenommen. Unsern ehemaligen Jugendsprecher konnten wir jetzt offiziell mit „Schnucki-Putzi“ begrüßen.
Die mitgebrachte Musikanlage ermöglichte es uns, wenn mal nichts auf dem Plan stand, wieder gute Laune für den restlichen Tag zu sammeln. Ob bei Liedern zum „mitsingen“ oder zum entspannen, jeder kam auf seine Kosten. Der Sonntag, bescherte uns eine Stadtrallye, die wir am Nachmittag absolvierten. Zuvor hatten sich einige Jugendliche und Betreuer beim Bogenschießen gemessen.
Das sollte es dann auch erstmal an Aktivitäten gewesen sein. Am Abend erschien dann auch die lang ersehnte zweite Ausgabe der Lagerzeitung. In der die alte Tradition „Wimpelklau“ wieder zum Leben erweckt wurde. Ein Vorteil, dass wir ein Schild dabei haben, keinen Wimpel, dachten wir. Außerdem waren einige lustige Anzeigen abgedruckt worden. Schon rückte der nächste Punkt auf der Liste näher, die Flirt-Disco. Jeder erhielt eine Nummer, an die ein Kontaktbrief adressiert werden konnte. Eventuell mit neuer Handynummer im Adressbuch kehrten wir dann auch wieder zu unserer Hütte zurück. Aber siehe da, unser Schild ist weg! Also schnell einen Trupp zur Bergung des Schildes zusammengestellt, und ab dafür. Alle Hinweise deuteten auf die Jugendgruppe Malente. Also: „Trupp zum Kreuzverhör vor!“ Leider musste der Trupp erfolglos zurückkehren. So ging mal wieder ein Tag vorbei.
Am nächsten war die Stimmung ein bisschen gedrückt, da die Abreise unmittelbar bevorstand. Alle machten sich schließlich daran, ihre sieben Sachen einzusammeln und sicher im Gepäck zu verstauen. Mitten in die Aufbruchsstimmung platzten die Malenter. „Wir haben euer Schild, was gebt ihr uns, damit ihr es wiederbekommt?“ Diese Situation war schon in der letzten Nacht besprochen worden, daher antworteten wir gut vorbereitet: „Wir schenken es euch!“ Leicht irritiert zogen sie wieder ab, denn wir meinten es ernst.
Nach und nach mussten dann auch die Bullis beladen werden. Nur die Arbeitskleidung musste draußen bleiben, denn vorm Mittag stand noch eine kleine Übung an. Bei der Schläuche an/unter verschiedenen Hindernissen verlegt werden mussten. All das ging auf Zeit, zusätzlich mussten noch fünf Knoten angefertigt werden. Jeder Dreher oder falsche Knoten brachte uns ein paar Strafsekunden. Mit unserem Ergebnis lagen wir gut im Mittelfeld.
Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann auch schon verabschieden, da uns noch eine längere Fahrt bevorstand.

Alles in Allem war es wieder ein sehr schönes Wochenende mit Jugendfeuerwehrleuten und natürlich auch den Betreuern aus Timmendorfer Strand sowie den restlichen Jugendfeuerwehren des Kreises Ostholtstein.

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