Montag, 21. Oktober 2019
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Fortbildung für Atemschutzgeräteträger

Soeben sind für die 88 Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge Fortbildungsseminare gestartet. Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres werden die Teilnehmer in Grundlagenthemen wie „Türöffnung zu Brandräumen“, „Hohlstrahlrohrtechnik“, „sichere Anwendung der Schutzkleidung und des übrigen Zubehörs der Atemschutzgeräte“, „Seitenkriechgang“, „Schlauchmanagement“ und „Taktische Belüftung von Einsatzstellen“ geschult. Hieran anschließen sollen sich die die Seminare „Absuchen von Räumen“ und „Notfalltraining“. In einer sogenannten „Heißausbildung“ in gas- oder feststoffbeheizten Übungsanlagen soll das Erlernte dann noch vertieft werden.

Atemschutzgeräteträger (AGT) kommen immer dann zum Einsatz, wenn Arbeiten in einer kontaminierten Umgebungsluft durchzuführen sind. Insbesondere bei Brandeinsätzen und Einsätzen mit Gefährlichen Stoffen und Gütern (GSG) arbeiten die AGT direkt an der Schadenstelle. Sie retten Menschen und Tiere und sollen den Sachschaden so gering als möglich halten. Ihre Arbeit ist für den Einsatzerfolg ein wesentlicher Faktor.

Insbesondere durch die Verwendung von immer mehr Kunststoffen im Bauwesen und durch energieeinsparende Maßnahmen (Raumdichtigkeit), durch die Einführung neuer Löschtechniken (Hohlstrahlrohre) und auch einer neuen Schutzbekleidung ist die Arbeit als AGT in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden.

Insofern ist der Bereich Atemschutz einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung unterzogen. Hierzu wurde von der Wehrführung eine „Arbeitsgruppe Atemschutz“ einberufen. Die angelaufenen Fortbildungen sind Bestandteil des Konzeptes.

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