Mittwoch, 13. Mai 2026
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Gerätewagen Logistik (GW-L), Baujahr 2021

Florian Spenge 3 GW-L2 1

GW-L 2 Hücker-Aschen

Der GW-L2 basiert auf einem Fahrgestell des Herstellers Scania mit einer zulässigen Gesamtmasse von 18000 Kilogramm. Der Aufbauhersteller ist die Firma Albert Ziegler GmbH. Das Fahrzeug ersetzt seit 2020 den LKW aus dem Jahr 1997. In der Fahrerkabine ist Platz für 4 Feuerwehrangehörige (Stärke 1/3). Der Feuerwehrtechnische Aufbau des Fahrzeuges besteht aus zwei Geräteräumen, der „Ladefläche“ als Plane-Spriegel-Konstruktion, der Ladebordwand sowie einem Stauraum zwischen Fahrerkabine und Aufbau. Zusätzlich ist das Fahrzeug mit einer maschinellen Zugeinrichtung mit einer Zugkraft von 50 KN ausgestattet. Im Plane-Spriegel Aufbau stehen im Boden, an der Decke, sowie an beiden Außenseiten Airline Schienen zur Befestigung von Material zur Verfügung. Zudem finden dort sechs Rollcontainer für verschiedene Einsatzzwecke einen Stellplatz. Weitere Rollcontainer (RC) stehen im Gerätehaus des Löschzuges bereit. Dauerhaft befinden sich die RC Ölbindemittel, sowie RC PFPN mit einer (PFPN 10-1000), RC Schlauch 1 und RC Schlauch 2 auf dem Fahrzeug. Ergänzend zur maschinellen Zugeinrichtung werden geeignete Anschlagmittel in Form von Rundschlingen und Schäkeln im Geräteraum mitgeführt. Auch ein Mehrzweckzug inklusive aller erforderlichen Zubehörteile ist verlastet. Mit dem mobilen Stromerzeuger mit einer Spitzenleistungsfähigkeit von 13 KVA kann der nötige Strom für elektrisch betriebene Endverbraucher sichergestellt werden. Für die Wasserversorgung über Lange Wegstrecke befindet sich im Geräteraum auch eine PFPN (PFPN 10-1000). Die Feuerwehr Spenge nutzt das Fahrzeug in erster Linie zum Nachführen von erforderlichem Material oder Sondergerät zur Einsatzstelle und für die Herstellung der Wasserversorgung über Lange Wegstrecke. Auch im Material oder sogar Personen- / Patiententransport aus unwegsamen Geländen hat sich das Fahrzeug bewährt. Ferner stehen dem Löschzug noch weitere sechs Rollcontainer im Gerätehaus zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Rollcontainer mit Ölbindemittel, drei Rollcontainer mit jeweils 20 Kanistern Schaummittel (insgesamt 1200l) und zwei Rollcontainer mit Pumpen und Stromerzeugern zur Beseitigung von Hochwassereinsätzen. Zu den 10 Rollcontainern stehen noch sechs Wechselbehälter mit jeweils 50 gefüllten Sandsäcken, ein Wechselbehälter mit leeren Sandsäcken, fünf Wechselbehälter mit Ölbindemittel und Ölsperren für Einsätze auf Gewässern, zwei Wechselbehälter mit leeren Fässern zum Auffangen von Flüssigkeiten, zwei Paletten mit Rüstholz und Baustützen im Lager zur Verfügung. Die Rollcontainer und Wechselbehälter können bei Bedarf auf das Fahrzeug aufgeladen und der Einsatzstelle zugeführt werden.

Das Fahrzeug ist zusätzlich noch in das Modul Hochwasser der "Vorgeplanten überörtlichen Hilfe im Brandschutz und der Hilfeleistung durch die Feuerwehren im Land Nordrhein-Westfalen" aus dem Kreis Herford eingebunden. Somit kommt das Fahrzeug auch bei Einsätzen der Überörtlichen Hilfe zum Einsatz.

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