Dienstag, 15. Juni 2021
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Die Geschichte der Löschgruppe Bardüttingdorf - Wallenbrück

Gegründet wurde die Löschgruppe Bardüttingdorf - Wallenbrück am 01.01.2021 aus den bisherigen Löschgruppen Bardüttingdorf und Wallenbrück. Der neu gegründeten Löschgruppe steht das Grätehaus Bardüttingdorf im Kreuzfeld 167 zur Verfügung. Als Fahrzeuge stehen ein LF10/6 und zwei MTF zur Verfügung. Das TLF 16/25 der Löschgruppe Wallenbrück wurde schon im Sommer 2020 an die Löschgruppe Hücker-Aschen übergeben.

 

Die Geschichte der Löschgruppe tabellarisch

2021 offizielle Gründung der Löschgruppe Bardüttingdorf - Wallenbrück



Hier finden Sie die Geschichten der beiden Löschgruppen vor der Zusammenlegung.

Die Geschichte der Löschgruppe Bardüttingdorf

Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Bardüttingdorf im Jahr 1890. Aus dem Protokoll der ersten Jahresversammlung nach der Gründung, am 31. Januar 1891, geht hervor, dass Hermann Eickmeyer Hauptmann der neu gegründeten Wehr war. Zu dieser Zeit verfügte man über eine Saugspritze.

Nach dem ersten Weltkrieg 1919 wurde die Freiwillige Feuerwehr in Bardüttingdorf neu formiert. Zum Brandmeister wählte man Heinrich Pohlmann.

Im Jahre 1923 wurde durch den Lehrer Hepke eine Feuerwehrkapelle gegründet, welche mit zehn Mann besetzt war und auf Pfeifen und Trommeln spielte.
Bis zum Jahre 1966 besaß die Freiwillige Feuerwehr Bardüttingdorf den Opel Blitz als Einsatzfahrzeug. Danach folgte der Ford Transit (TSF). Die Fahrzeuge waren im alten Spritzenhaus, welches neben der alten Schule steht, untergebracht. 1967 wurde das Spritzenhaus als Gerätehaus aufgegeben und in ein neues, welches an der jetzigen Grundschule stand, umgezogen. 1969 wurde eine Neuorganisation zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge mit Löschgruppen durchgeführt.

Ihr 100jähriges Bestehen feierte die Löschgruppe Bardüttingdorf 1990. Diese Feier begleitete ein traditioneller Umzug durch das Dorf.
Der Fuhrpark wurde 1996 durch einen Ringtausch mit der Löschgruppe Wallenbrück um ein Daimler Benz TLF 16/25 erweitert. 1999 wurde dieses durch ein Magirus TLF 16/25 ersetzt.

Im Frühjahr 2001 wurde in Bardüttingdorf mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Grundschule begonnen.

Bei der Grundsteinlegung 2001 waren auch der Bürgermeister Christian Manz, der Stadtbrandmeister Norbert Ewering und der Architekt Hans Jürgen Wellmann anwesend. Im Sommer 2002 war dann das Gerätehaus bezugsfertig. Dieses Gebäude bietet nach Fertigstellung gleichzeitig auch noch Räumlichkeiten für die Bürger von Bardüttingdorf. Somit ist dieses Gebäude ein Treffpunkt aller Bürger.

Noch im gleichen Jahr schaffte sich die Löschgruppe Bardüttingdorf einen VW T2 an, der durch Eigenmittel und Spenden aus der Bevölkerung finanziert wurde.

Derzeit hat die Löschgruppe 3 Fahrzeuge im Einsatz, einen DB TLF 16/25, einen DB TSF und den VW T2 als MTF.

So wichtig das Training der Löschgruppe für einen Einsatz ist, so ist auch die Nähe zu den Bürgern und die Arbeit mit den Bürgen ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Als Beispiele hierfür gilt das Stadtfeuerwehrfest, die Präsentation der Feuerwehr in der Grundschule und im Kindergarten, oder der Tag der offenen Tür.

Nicht nur das Löschen von Feuer ist die Aufgabe der Wehr. Sie wird auch gerufen, wenn es zu Verkehrsunfällen, Überschwemmungen, oder zu Sturmschäden kommt. Ein weiteres Einsatzgebiet sind die Insekten. Kameraden mit einer ganz speziellen Ausbildung kommen dann zum Einsatz. Hierzu gibt Löschgruppenführer Matthias Richter nähere Auskunft.

 

Die Geschichte der Löschgruppe Bardüttingdorf tabellarisch

1890 Gründung der Feuerwehr Bardüttingdorf
1919 Löschgruppe wird neu formiert
1923 Gründung der Feuerwehrkapelle
1966 Anschaffung eines Ford Transit TSF als Einsatzfahrzeug
1967 Einzug in das neue Gerätehaus
1969 Neuorganisation zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Spenge mit Löschgruppen
1989 Anschaffung eines Daimler Benz TSF
1990 100jähriges Jubiläum der Löschgruppe Bardüttingdorf
1996 Ringtausch mit der Löschgruppe Wallenbrück und Erhalt eines Daimler Benz TLF 16/25
1999 Erhalt eines Magirus TLF 16/25
2001 An der Grundschule wird mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen und ein VW T2 wird angeschafft.
2002 Im Sommer ist das Gerätehaus bezugsfertig. Feierlicher Einzug in das neue Gerätehaus.
2003 Ringtausch mit der Löschgruppe Wallenbrück und Erhalt eines Daimler Benz TLF 16/25.
2009 Indienststellung eines neuen LF 10/6 mit Schlingmann Aufbau und Übernahme eines gebrauchten MTW einer Werkfeuerwehr.

 

  Löschgruppe Bardüttingdorf   Löschgruppe Bardüttingdorf   Löschgruppe Bardüttingdorf  



Die Geschichte der Löschgruppe Wallenbrück

Bis ins Jahre 1898 gab es in Wallenbrück nur eine Pflichtfeuerwehr, in dieser leisteten vom Amt bestimmte Männer Dienst. Mit einer "Spritzenprämie" wurden die Wehren von der "Westfälischen Provinzial-Feuer-Societät" angehalten, immer als erster an der Brandstelle zu sein. So erhielt beispielsweise 1838 die erste eingetroffene Wehr 5 Taler und die zweite noch 2,15 Taler. Besonders einsatzfreudige Wehrmänner erhielten sogar eine "Gratifikation". Die Freiwillige Feuerwehr Wallenbrück besteht seit dem 01. Juli 1898. Der Ortsvorsteher hatte die Gründungsversammlung einberufen und 20 hilfsbereite Männer stellten sich für den Dienst zur Verfügung. Innerhalb der nächsten Tage wuchs die Zahl auf 25 Helfer. Als Ausrüstung stand ihnen lediglich die von der Pflichtfeuerwehr übernommene Feuerspritze zur Verfügung. Die Aufnahmegebühr betrug damals eine Mark (fast eine ganzer Tageslohn), dazu mussten neun Mark als Kleidungsgeld für die Schutzausrüstung entrichtet werden. Auch sonst herrschten damals harte Sitten. Jeder, der bei einer Übungsstunde unentschuldigt gefehlt hatte, musste 0,50 Mark zahlen. Gar um eine Mark ärmer wurde der Feuerwehrmann, der bei einer Feier fehlte. Um die Entschuldigungen ordnungsgemäß abgeben zu können, war in der Gaststätte Brinkmann dazu eigens ein Kasten angebracht worden.

Bis 1908 besaßen Wallenbrück und Bardüttingdorf ein gemeinsames Spritzenhaus. Es lag schräg gegenüber dem heutigen Textilhaus Brandmann, südlich des Helliger Weges. Die Wartung der Feuerschutzgeräte besorgte damals im Auftrag der beiden Gemeinden ein "Spritzenmeister" aus der Nachbarschaft des Spritzenhauses. Diese Aufgaben übernahmen später die Freiwilligen Feuerwehren Bardüttingdorf (Gründung 1890) und Wallenbrück (Gründung 1898). Nebenbei hatten die damaligen Spritzenhäuser noch die Funktion des "Arrest-Lokals". Personen, die von der Polizei ins Gewahrsam genommen wurden, wurden zur vorläufigen Festsetzung dorthin verbracht. Nach dem Verkauf des schon längst baufälligen Spritzenhauses 1908 wurde der Erlös zwischen Wallenbrück und Bardüttingdorf aufgeteilt. Die weitere Nutzung des Gebäudes ist jedoch unbekannt. Heute ist von dem Spritzenhaus nichts mehr übrig geblieben.

 

Die Geschichte der Löschgruppe Wallenbrück tabellarisch

1898 Am 01. Juli wird die Feuerwehr Wallenbrück gegründet
1930 Wallenbrücks Feuerwehr gründet ein Trommler- und Pfeifencorps
1948 Die Handspritze, die mehr als 50 Jahre lang ihren Dienst getan hat, wird durch eine Zweitakt- Motorspritze abgelöst.
1956 Der Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Wallenbrück wird am Ostflügel der Wallenbrücker Schule in der Größe
9 Meter x 11,5 Meter abgeschlossen.
1987 Im Sommer gibt es die Einweihung des neuen Gerätehausanbaus an der früheren Grundschule.
1987 Im Dezember erhält die Löschgruppe ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF)
1993 Ein von der Feuerwehr Enger beschafftes Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) erweitert den Fuhrpark. Diese Fuhrpark-Erweiterung wird durch Eigenmittel und Spenden möglich.
1998 Führt die Löschgruppe die Erweiterung des Gerätehauses um eine Fahrzeughalle in Eigenleistung durch.
2000 Ein durch Spenden finanziertes Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) auf VW Caravelle T4 wird beschafft.
2003 Im Februar übernimmt die Löschgruppe das neuwertige Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF 16/25) vom Löschzug Lenzinghausen.
2008 Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) wird mit einer Schaumzumischanlage ausgerüstet.
2012 Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einer Abgasabsauganlage ausgerüstet

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