Montag, 11. Dezember 2017
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Gefährliche Irrtümer

 

"Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit die Wohnung zu verlassen."
Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchgasvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.

"Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."
Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur vier Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.

Was tun wenn es brennt

 

Ruhe bewahren und die Feuerwehr alarmieren!

• Wenn erste Löschversuche ohne Erfolg sind, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über Notruf 112

• Bedenken Sie: Feuerwehreinsätze sind grundsätzlich kostenlos.

• Versuchen Sie Feuerlöscher einzusetzen, gefährden Sie sich aber niemals selbst.

• Bringen Sie sich und andere in Sicherheit und warnen Sie Ihre Familie, Nachbarn oder Kollegen.

• Schließen Sie Fenster und Türen, damit sich Rauch und Feuer nicht weiter ausbreiten können. Sie grenzen den Schaden dadurch ein und sichern Fluchtwege.

• Benutzen Sie keine Aufzüge, da diese ausfallen können und Erstickungsgefahr besteht.

• Erwarten Sie die Feuerwehr und weisen Sie ein.

• Falls Fluchtwege unpassierbar sind, bleiben Sie im Raum, in dem es nicht brennt! Schließen und dichten Sie die Tür ab (z.B. mit nassen Tüchern, Decken oder Sonstigem) und machen Sie sich am Fenster bemerkbar! Springen Sie in keinem Fall aus dem Fenster, warten Sie die Hilfe der Feuerwehr ab.

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